Pflegestufen - Leistungen

Eine festgelegte Pflegestufe wird sich im Laufe der Jahre ändern. Meist verschlechtert sich der Gesundheitszustand und die Stufe muss neu ermittelt werden, damit eine Versorgung garantiert ist.

Ist die Möglichkeit der Selbstversorgung nicht mehr gegeben, stellt man bei der Krankenkasse einen Antrag. Eine Pflegestufe soll ermittelt werden, um dem Menschen etwas mehr Hilfe zukommen lassen zu können. Dies geschieht meist im Alter, wenn Angehörige sich um den Menschen kümmern müssen. Viel Zeit ist für die Pflege dieser Menschen nötig und man kann selbst als Kind dem bisherigen Beruf nicht mehr nachgehen. Der Arbeitsplatz wird gekündigt und man kümmert sich eigentlich hauptberuflich nur noch um ein Elternteil. Mit der Pflegestufe wird ein genauer Betrag von der Krankenkasse bewilligt, der monatlich auf das Konto des Pflegebedürftigen eingeht. Der pflegende Angehörige kann dadurch aber auch seinen finanziellen Ausfall absichern und dem Pflegebedürftigen dank der Pflegestufe gute und liebevolle Hilfe leisten.
Die Pflegestufe festzulegen ist aber auch dringend anzuraten, wenn der Mensch in ein Pflegeheim aufgenommen werden soll. So kann ermittelt werden was überhaupt von den Kosten erschwinglich ist.



Die Preise der Pflegeheime variieren sehr und ebenso die erbrachten Leistungen. Die Pflegestufe kann zwischen 1 und 3 liegen. Je höher die Stufe desto höher die Zuzahlung der Krankenkasse. Für einen Platz und den Kosten im Pflegeheim reicht dies wohl nie und muss mit der Rente zusätzlich abzudecken sein.
Wird nun also eine Pflegestufe beantragt erscheint der medizinische Pflegedienst. Er möchte den Pflegebedürftigen in seiner häuslichen Umgebung sehen. Sich einen Eindruck über seine Fähigkeiten machen, um danach die Pflegestufe bestimmen zu können. Ebenso werden Angehörige befragt wie sich der Ablauf eines Tages gestaltet. Was als Hilfe hier ständig geleistet werden muss.




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